Staubsauger und die Frage nach der Wattzahl

Tue 01 November 2016

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Geht es um den Kauf eines Staubsaugers dann wählen auch heute noch immer viele Konsumenten frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ – zumindest dann wenn es um die Frage nach der Wattzahl geht. Schuld an dieser Verhaltensweise sind nicht zuletzt die hersteller die sich noch vor einigen Jahren in diesem Bereich überboten haben. Denn schließlich signalisiert dem Verbraucher eine hohe Wattzahl dass eben genau dieses Gerät besonders leistungsstark ist. Sicherlich kann ein Gerät welches beispielsweise mit 3 000 Watt aufwartet eine gute Saugleistung erbringen. Doch der Nachteil ist, dass der Stromverbrauch auf Dauer auch auf den Geldbeutel geht. Mit dem Wettbewerb der hohen Wattzahlen ist es nun aber seit einiger Zeit vorbei, dafür sorgte die EU. Sie verhängte eine Obergrenze der Wattzahl, sodass Umwelt und auch der Geldbeutel der Verbraucher entlastet werden.

Weniger Saugleistung durch weniger Watt?

So mancher Verbraucher stellt sich sicherlich diese Frage. Insbesondere wenn es darum geht regelmäßig den Haaren von Hund oder Katze zu Leibe zu rücken ist eine gute Saugleistung unabdingbar. Viele gehen nun davon aus, dass ausschließlich die Motorleistung Auskunft darüber gibt ob die Saugleistung eines Staubsaugers gut oder schlecht ist. Doch dem ist nicht so.

Motorleistung mit Einfluss auf Saugleistung

Zwar hat die Motorleistung einen gewissen Einfluss auf die Saugleistung vom Staubsauger, doch es gibt auch noch andere Faktoren die hier Einfluss nehmen. So wird die Saugleistung eines Staubsaugers außerdem noch durch die Wahl des Filtersystems, dem Saugrohr und der Konstruktion der Düse beeinflusst. Und gerade in diesen Bereichen hat sich bei den Herstellern, in den vergangenen Jahren, so einiges getan.  So kann im Endeffekt ein neueres Modell mit einer Saugleistung von 900 Watt locker mit einem älteren Staubsauger mit 2 000 Watt mithalten. Weiterhin profitiert man beim modernen Staubsauger noch von einer geringeren Lautstärke und einem geringeren Stromverbrauch. 


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